Altbau neu gedacht: Effizient sanieren, Charakter bewahren

Ältere Häuser verdienen Zukunft: Heute widmen wir uns energieeffizienten Sanierungen, die Substanz bewahren und Betriebskosten spürbar senken. Wir zeigen, wie genaue Bestandsaufnahme, kluge Dämmmaßnahmen, hochwertige Fenster, dichte Anschlüsse und moderne Haustechnik zusammenwirken, ohne den Charme eines Altbaus zu verlieren. Freuen Sie sich auf praxisnahe Beispiele, kleine Anekdoten vom Bau, ehrliche Zahlen und Hinweise zu Förderungen, damit jede Entscheidung nachvollziehbar wird und Ihr Zuhause gesünder, leiser, wertvoller und klimafreundlicher wird – Schritt für Schritt, fundiert und inspirierend.

Energieaudit mit Zahlen, die überzeugen

Ein gutes Audit betrachtet nicht nur den aktuellen Verbrauch, sondern auch Witterungsbereinigung, Leerstandsphasen und Nutzerverhalten. Wir vergleichen spezifische Kennwerte mit Referenzen, identifizieren ungewöhnliche Lastspitzen und quantifizieren Einsparpotenziale. Aus dieser Basis lassen sich realistische, priorisierte Maßnahmen ableiten. So verhindern Sie Überdimensionierungen, vermeiden Fehlinvestitionen und argumentieren sicher gegenüber Familie, Handwerk und Förderstellen. Teilen Sie Ihre Kennzahlen gerne in den Kommentaren – wir diskutieren, welche Maßnahmen wirklich tragen und welche nur hübsch klingen.

Thermografie und Blower-Door als Aha-Moment

Die nächtliche Thermografie im Winter zeigt farbig, wo Energie unbemerkt verschwindet: auskühlende Laibungen, undichte Rollladenkästen, ungedämmte Deckenränder. Zusammen mit dem Blower-Door-Test lassen sich Fugen finden, an denen Zugluft entsteht und Feuchte in die Konstruktion eindringen kann. Wir dokumentieren Hotspots fotografisch, markieren Prioritäten und planen passgenaue Details. Diese visuelle Beweisführung überzeugt Skeptiker, spart Zeit auf der Baustelle und macht die späteren Erfolge mess- und sichtbar.

Ziele, Prioritäten und Budget klären

Ob Komfort, Werterhalt, CO₂-Reduktion oder langfristige Betriebskosten – klare Ziele helfen, Entscheidungen konsequent zu treffen. Wir verknüpfen Maßnahmen mit Effekten, kalkulieren Investitionen, Lebensdauer und Wartung, und berücksichtigen Förderfristen. Daraus entsteht ein gestaffelter Plan: erst die Hülle, dann die Technik, immer mit Blick auf Schnittstellen. So bleibt das Budget beherrschbar, Überraschungen werden selten, und jeder Schritt zahlt sichtbar auf die vereinbarten Ziele ein. Teilen Sie Ihre Prioritäten, wir geben Feedback zu sinnvoller Reihenfolge.

Gebäudehülle: Dämmung, die wirklich wirkt

Die größte Wirkung entsteht an Dach, Fassade und Kellerdecke. Kluge Dämmkonzepte reduzieren Verluste, erhöhen Oberflächentemperaturen und schaffen Behaglichkeit. Gleichzeitig müssen Feuchteführung, Brandschutz und statische Anforderungen stimmen. Wir vergleichen Aufsparrendämmung, Zwischensparrenvarianten, WDVS und hinterlüftete Fassaden, denken Wärmebrücken an Traufe, Balkon und Sockel mit und verankern Details sauber. U-Werte sind wichtig, aber die Ausführung entscheidet. Das Ergebnis: weniger Energiebedarf, weniger Schimmelrisiko, spürbar stillere Räume und ein angenehmes Raumklima – zu jeder Jahreszeit.

Fenster, Türen und die Kunst der Luftdichtheit

Neue Fenster bringen mehr als nur Glasflächen: Sie heben Oberflächentemperaturen, reduzieren Zugluft und dämpfen Straßenlärm. Entscheidend sind Rahmenmaterial, Verglasung, warme Kante und die richtige Einbauposition. Mit luftdichten Anschlüssen, gedämmten Laibungen und sorgfältigen Anschlagdetails vermeiden Sie Kondensat. Denkmalgerechte Profile können mit modernen Werten kombiniert werden. Ein Blower-Door-Test nach der Montage zeigt die Qualität und deckt Leckagen auf. So wird aus schönem Ausblick ein energetischer Sprung nach vorn – spürbar jeden Tag.

Heizung, Lüftung, Warmwasser neu gedacht

Wenn die Hülle stimmt, darf die Technik kleiner und effizienter sein. Wärmepumpen arbeiten im Altbau, wenn Vorlauftemperaturen sinken und Heizflächen angepasst sind. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung steuert Feuchte, senkt Lüftungswärmeverluste und erhöht Komfort. Photovoltaik deckt Antriebsstrom, Solarthermie unterstützt Warmwasser. Intelligente Regelung, hydraulischer Abgleich und Puffermanagement machen aus Komponenten ein System. So entsteht leise, planbare Wärme mit geringen Emissionen. Wir zeigen Beispiele, Kennzahlen und Tipps, wie Sie Schritt für Schritt umstellen, ohne kalt zu sitzen.

Feuchte, Schimmel und Bauschäden vermeiden

Energie sparen darf nie auf Kosten der Bausubstanz gehen. Feuchteschutz beginnt bei Planung, Materialwahl und Details. Diffusionsoffenheit dort, wo sie hingehört, und Dichtheit, wo sie erforderlich ist. Kapillaraktive Materialien, sorgfältige Anschlüsse und kontrollierte Lüftung verhindern Kondensat. Sockel und Keller brauchen besondere Aufmerksamkeit, damit Feuchte nicht aufsteigt. Messkonzepte geben Sicherheit in den ersten Jahren. So bleiben Räume gesund, Oberflächen warm und die Investition dauerhaft. Wer hier gründlich ist, vermeidet hohe Sanierungsrunden später.

Finanzierung, Förderung und ein realistischer Zeitplan

Gute Planung rechnet sich doppelt: durch niedrigere Betriebskosten und klug genutzte Fördermittel. Anträge gehören vor Auftragsvergabe gestellt, Nachweise sorgfältig dokumentiert. Ein Sanierungsfahrplan strukturiert Etappen, verhindert teure Rückbauten und erleichtert die Koordination verschiedener Gewerke. Transparente Angebote, belastbare Terminpläne und früh kommunizierter Staubschutz machen den Baualltag erträglicher. Wer Nachbarschaft einbindet, gewinnt Verständnis. So bleibt die Reise planbar, das Budget beherrschbar und die Vorfreude groß – bis zur ersten leisen, warmen Winterwoche im erneuerten Zuhause.
Parisinframe
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